Kaminumrandung

Kaminumrandungen gehören zum untrennbaren Bestandteil der architektonischen Auffassung von einem Kamin. Besonders in historischen und historistischen Innenräumen ist es nötig, den Kamin mit einer Kaminumrandung zu versehen, die an die architektonische Lösung eines Raumes oder an einige markante Verzierungselemente der Hausfassade, wie zum Beispiel die Gestaltung der im Innenraum eingesetzten Türportale, Fensterkonsolen, Pilaster, Figuren, Akanthus- und Palmetten -Ornamente anschließt. Ein Innenraum, der mit historischen oder historistischen Möbeln oder mit einer hölzerner Wand- oder Deckenverkleidung ausgestattet ist, verlangt direkt eine solche Lösung. Nur ein sehr gekonnt handbearbeiteter Marmor bzw. Sandstein könnte einer Holzumrandung konkurrieren. Jedoch wäre seine Montage schwieriger, er wäre Bruchanfälliger, sein Gewicht größer und der Preis auf jeden Fall höher. In heutiger Zeit, in welcher der Kamin nicht die Hauptheizungsanlage darstellt und das Feuer nur ab und zu, kurzfristig und eher nur für die Schaffung einer intimen oder geselligen Atmosphäre angezündet wird, gibt es keinen Grund, zu befürchten, dass die hölzerne Kaminumrandung versengen oder auch nur bersten könnte. Das wird vor allem durch Glasscheiben von den Feuerstätten und durch eine starke Isolationsschicht zwischen den einzelnen Materialien einer Kaminkonstruktion verhindert.

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